Monitoring endurance training using neuromuscular excitability (NME)
(Kontrolle des Ausdauertrainings über die neuromuskuläre Erregbarkeit (NME))
Es wurde die Hypothese überprüft, daß eine Verschlechterung der NME des belasteten Skelettmuskels ein Frühstadium des Übertrainingsprozesses auch während hochintensiven Ausdauertrainings - wie schon früher beim Ausdauertraining mit hohem Umfang festgestellt - anzeigt. Als NME-Marker wurde der Minimal-Rechteckimpuls verwendet, der eine Einzelkontraktion der Muskelfasers bei verschiedenen Pulsdauern bewirkte. 6 Probanden (26+/-1 Jahre, VO2max 52+/-5 ml/kg/min) absolvierten pro Tag ein 40-60minütiges Steady state- und Intervalltraining auf dem Fahrradergometer bis zur muskulären Erschöpfung. Das Trainingsprogramm dauerte 6 Wochen und fand 6mal wöchentlich statt. Der 7. Tag war einem Wiederherstellungstraining vorbehalten. Die submaximale und maximale Kraftleistung war nach 3 Wochen signifikant erhöht, verbesserte sich aber in de n 3. - 6. Woche nicht mehr oder verschlechterte sich.Nach 2 Wiederherstellungstraining war keine Superkompensation festzu stellen, eher ein Abfall in der maximalen Kraftleistung.Nach 3 Wochen war die NME deutlich erhöht, nach 6 Wochen verschlechtert und verbesserte sich während der Wiederherstel lung wieder. Es wird geschlußfolgert, daß die Verschlechterung der NME ein Indikator für das Frühstadium des Übertrainingsprozesses während hochintensiven Ausdauertrainings ist.
© Copyright 1997 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | Indianapolis 29(1997)5, Suppl., S. S222 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |