Interactions between sleep, other body rhythms, immune responses and exercise

(Beziehungen zwischen Schlaf, anderen Körperrhythmen, Immunreaktionen und Belastung)

Große Circadian- und längere Zeitschwankungen der endokrinen, physiologischen und psychologischen Funktion finden ihr Echo in fast allen der allgemein üblich gemessenen Immunparameter. Die Veränderungen sind von derartiger Größe, dass sowohl in kurz- als auch langzeitigen Untersuchungen der Immunfunktion es notwenig ist, die Experimentaldaten mit Kontrolldaten zu identischen Zeitpunkten zu vergleichen. Schlafentzug vermindert die Höhe von vielen Circadianrhythmen, der Stress durch gestörten Schlaf stimuliert jedoch die Hypophysen-Pituitaria-Adrenal-Axis, was andere Veränderungen der Immunfunktion bewirkt. Abhängig von Intensität, Dauer und Timing kann intensive Belastung entweder den NREM-Schlaf verbessern oder unterdrücken. Mögliche Vermittler einschließlich Stress und ein Anstieg der Kerntemperatur beeinflussen die Immunfunktion. Bestimmte Cytokine wie Interferon-Alpha-2 und Interleukin-1 haben eine hypnogene Wirkung und spielen vermutlich bei den schlafverbessernden Wirkungen von Belastung eine Rolle.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:TAG
Veröffentlicht in:Canadian Journal of Applied Physiology
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Champaign 1997
Jahrgang:22
Heft:2
Seiten:95-116
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel