Ammonia and lactate response to leg press work at 5 and 15 RM

(Ammoniak- und Laktatreaktion auf die Belastungsform Beindrücken bei 5 und 15 RM)

Nach der Ausführung kürzerer und längerer Belastung im Beindrücken (5 bzw. 15 RM, RM = Maximalwert bei 1 Wiederholung) wurde der Ammoniak- und Laktatgehalt im Blut untersucht (n=10). Die Untersuchungsproben wurden vor Trainingsbeginn, 5 min. nach der Erwärmung sowie innerhalb des jeweils 1. und 3. Sets jeder Belastungsform entnommen. Die jeweils zu absolvierenden drei Sets wurden durch dazwischenliegende Pausen von je 6 min. unterbrochen. Ergebnisse: Das Ammoniak (NH3) zeigte eine signifikante Wechselbeziehung zwischen Untersuchungsbedingung und Meßwert. Unter den 5-RM-Bedingungen gab es keine signifikante Erhöhung der NH3-Werte. Unter den 15-RM-Bedingungen waren die NH3-Werte nach dem 3. Set signifikant höher als die Werte vor der Belastung bzw. nach der Erwärmung. Die NH3-Konzentration nach dem 3. Set bei 15 RM lag auch höher als die nach dem 3. Set bei 5 RM. Die Laktatkonzentration erhöhte sich progressiv und signifikant von Messung zu Messung unter beiden Bedingungen (Pre<Wup<Set1<Set3). Schlußfolgerung: Die Belastung bei 15 RM aktiviert den Purinnukleotid-Zyklus stärker als bei 5 RM. Die Veränderungen der NH3- und der Laktatkonzentration verliefen nicht parallel.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Colorado Springs 11(1997)1, S. 40-44, 2 Abb., 25 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel