Somatosensory-evoked potentials in athletes

(Somatosensorisch-evozierte Potentiale bei Sportlern)

Zielstellung: Messung von somatosensorisch-evozierten Potentialen bei Sportlern um zu ermitteln, ob Unterschiede in den somatosensorischen Bahnen in bezug zur sportlichen Leistung oder zum Training vorliegen. Probanden/Methoden: Probanden waren 7 passive Personen, 10 Ausdauerlufer und 7 Elite-Turner ähnlicher Größe und ähnlichen Gewichts. Nach Elektrostimulation des N. medianus des Handgelenks wurden die maximalen Latenzzeiten und Amplituden der P9-, P11-, P13/14-, N20-, P25- und N30-Wellen gemessen und die zentralen und peripheren Leitungsgeschwindigkeiten der Sensorbahn berechnet. Weiterhin absolvierten die Probanden einen einfachen Reaktionstest auf ein visuelles Zeichen. Ergebnisse: In keinem der Meßwerte wurden signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt. Es lag eine positive Korrelation zwischen Trainingsalter und der N20-Amplitude, eine negative Korrelation zwischen den P11- und P13/14-Amplituden und der Trainingsstunden/Woche, eine positive Korrelation zwischen der N30-Amplitude und der visuellen Reaktionszeit vor.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Untrainierte
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Indianapolis 28(1996)4, S. 473 - 481, 5 Abb., 3 Tab., 34 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel