Mg-supplementation of athlethes does not increase skeletal muscle Mg

Zielstellung: Untersuchung der Beziehung zwischen extrazellulärem Mg und Mg in Blutkörperchen und im Muskel um zu ermitteln, welche Kompartimente den Mg-Status des Muskels am besten widerspiegeln und wie Mg-Supplementierung den Mg-Spiegel in verschiedenen Kompartimenten beeinflußt. Methoden/Probanden: Es wurden Sportler mit einem Serum-Mg-Spiegel unter (A: 0.77+/-0.02) und über 0.8 mM (B:0.98+/-0.15)untersucht. Probanden Der Gruppe A erhielten entweder Placebo oder 2x250 mg Mg-Oxalat/Tag über 3 Wochen. Ergebnisse: Außer im Serum und in den roten Blutkörperchen war Mg in den anderen Kompartimenten zwischen Gruppe A und B nicht unterschiedlich. Mg im Muskel korrelierte direkt mit Mg in den Leukozyten und umgekehrt mit den roten Blutkörperchen. Keine Beziehung lag zwischen Mg im Serum oder in den Thrombozyten und im Muskel vor. Mg-Supplementierung veränderte Mg im Serum, in den Blutkörperchen und im Muskel nicht. Die reanle Mg-Ausscheidung war in der Placebo-Gruppe vermindert, in der Mg-Gruppe erhöht. Mg-Supplementierung hatte keine Wirkung auf die neuromuskuläre Erregbarkeit, auf Muskelkrämpfe und entsprechende Symtome. Es wird geschlußfolgert, daß Serum-Mg nicht als Indikator für Muskel-Mg genommen werden kann. Eine 3wöchige Mg-Substitution verändert Mg-Spiegel im Serum, in den Blutkörperchen und im Muskel nicht, möglicherweise infolge der Regulation durch renale Mechanismen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 1996
Edition:Stuttgart 17(1996)Suppl.1, S. S40
Document types:article
Level:advanced intermediate