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Sport in den USA

Der Sport nimmt eine sehr bedeutende Rolle in der amerikanischen Gesellschaft ein, denn ihm kommt die Rolle der beliebtesten Form der Freizeitgestaltung zu. Viele Amerikaner nehmen entweder aktiv oder passiv als Zuschauer an sportlichen Ereignissen teil. Im Amateurbereich unterscheidet man zwischen Freizeit- und Wettkampfsport. Zu den bevorzugten Erholungsaktivitäten zählen Wandern und Spazieren gehen, Boot fahren, Jagen und Angeln. Die Kombination von Erholung und Bewegung machen sie so beliebt. Aber auch andere Sportarten werden in den USA sehr gerne betrieben. Die Aktiven schätzen besonders den individuellen Spaß, die Freude am Wettkampf und die Förderung von Fitness und Gesundheit. Außerdem vermittelt der Sport soziale Werte wie Teamgeist, Fairness, Disziplin und Durchhaltevermögen, die alle in der amerikanischen Gesellschaft sehr hoch geschätzt werden. Diese Fähigkeiten werden besonders in Mannschaftssportarten wie Baseball, Basketball, American Football und Volleyball gefordert und gefördert. Individualsportarten wie Schwimmen, Golf, Tennis, Bowling und Leichtathletik sind gleichfalls sehr populär. Bisher gibt es nur wenig deutschsprachige Literatur über den amerikanischen Sport, seine Strukturen und Ausprägungsformen. Dieses Buch soll diese Lücke ein wenig schließen. Die einzelnen Beiträge, die von namhaften amerikanischen und deutschen Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern verfasst sind, zeigen, dass der Sport in den USA eine ganz andere Struktur als der deutsche Sport mit seinem Vereinswesen aufweist.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Schulsport Nachwuchssport Theorie und gesellschaftliche Grundlagen
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Münster Waxmann Verlag 2012
Schriftenreihe:German and American Studies in Sport, 6
Seiten:232
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel