Ausführungsvariabilität und Ergebniskonstanz

Das menschliche Bewegungssystem ist nicht in der Lage, eine bestimmte Bewegung ein zweites Mal in exakt derselben Weise auszuführen. Besondere Relevanz kommt diesem Phänomen in Situationen zu, in denen ein konstantes Bewegungsergebnis innerhalb geringer Toleranzen angestrebt wird, wie z.B. bei trefferorientierten Wurfbewegungen. In vorliegender Arbeit wird gezeigt, dass eine Erhöhung der Ergebniskonstanz und damit der Leistung durch die Verringerung der Ausführungsvariabilität, durch eine verbesserte Ausnutzung der Stabilitätseigenschaften der Aufgabe und durch kompensationsförderliche Bewegungstechniken erreicht werden kann. Außerdem wird dargestellt, wie sich die Nutzung dieser Faktoren durch die Bereitstellung von spezifischer Ergänzungsinformation gezielt beeinflussen lässt. Es wird die Möglichkeit diskutiert, dass diese Besonderheit auf Unterschiede in der (neuronalen) Plastizität zurückzuführen ist.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Lengerich, Berlin, Riga, Rom, Wien, Zagreb 2001
Ausgabe:Lengerich, Berlin, Riga, Rom, Wien, Zagreb: Pabst Science Publishers, 2001.- 281 S. (Angewandte Psychologie, Bd. 13)
Schriftenreihe:Angewandte Psychologie, 13
Seiten:281
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel