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Bewegungslehre

In der Reihe "Kursbücher Sport" sind neben dem vorliegenden Band bereits drei weitere zu den Themen - Sportbiologie, - Trainingslehre und - Sport und Gesellschaft erschienen. Sie wenden sich in erster Linie an Schüler, die an Gymnasien oder vergleichbaren Bildungseinrichtungen Sport als Leistungskurs gewählt haben und sich deshalb auch mit den theoretisch-wissenschaftlichen Grundlagen des Sports, des Sporttreibens, von Training und Wettkampf auseinandersetzen müssen bzw. wollen. Aber auch für Studierende der Fächer Sportwissenschaft oder Lehramt Sport sind diese Bücher als Studienbegleitung geeignet, um sich zu grundlegenden bewegungswisenschaftlichen Themen einen Überblick zu verschaffen. Im Kursbuch und damit für den zu unterstützenden Lernprozess nimmt die körperlich-sportliche Bewegung natürlich eine zentrale Position ein, da sie für den Menschen im gesamten Altersgang von der Geburt bis ins hohe Seniorenalter von herausgehobener Bedeutung ist. Sich ihr deshalb aus unterschiedlicher Perspektive zu nähern, ist das Anliegen der Autoren. Es geht dabei in einem ersten Schritt um ein besseres Verständnis von der Bewegung sowohl aus externer biomechanischer als auch aus interner motorischer Sicht, und dies im engen Zusammenhang mit jeglichen Bewegungshandlungen. Es geht aber in gleicher Weise um ein besseres Verständnis davon, wie Bewegung(en) erlernt werden, wie das Zusammenspiel von physiologischen und psychomotorischen Faktoren aussieht, wie motorisches Lernen effektiv gestaltet werden kann und welche Interventionen besonders geeignet sind, um das Bewegungslernen zu unterstützen. Im nächsten Kapitel werden dann Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihr Erwerb, die schrittweise Ausprägung bis hin zur Perfektionierung diskutiert, wobei altersbedingte Unterschiede in der motorischen Entwicklung herausgearbeitet werden. Um den Grad des Erwerbs und der Beherrschung konditioneller und koordinativer Fähigkeiten und Fertigkeiten messen und bewerten zu können, bedarf es entsprechender Tests, die von Bös und Tittlbach für die Kraft, die Ausdauer, die Schnelligkeit, die Koordination und die Beweglichkeit vorgestellt werden. Der zum Abschluss in den Fokus gerückte Aspekt der menschlichen Bewegung befasst sich mit gestalterischen (wie Bewegungsausdruck, -rhythmus,- harmonie, Anmut und Grazie) und qualitativen Bewegungselementen (wie Bewegungsgenauigkeit, -übertragung, -dynamik und -elastizität). Inhaltsverzeichnis R. Prohl & B. Gröben: Was ist eine sportliche Bewegung? Vorbemerkung Merkmale einer sportlichen Bewegung Bewegung von außen betrachtet: Biomechanik Leistungsbiomechanik Präventive Biomechanik Anthropometrische Biomechanik Biomechanische Merkmale Biomechanische Prinzipien Bewegung von innen betrachtet: Motorik Motorik als Regelkreis Motorik als Programm Motorik als Schema Sich-Bewegen als Beziehung betrachtet: Bewegungshandeln Handlungstheorie Phänomenologie des Bewegungshandelns Merkmale des Bewegungshandelns in phänomenologischer Sicht E. Loosch & U.Rosinski: Wie werden sportliche Bewegungen gelernt? Formen des motorischen Lernens Welche Grundformen des Lernens gibt es beim Menschen? Ist motorisches Lernen ein geradliniger Prozess? Physiologische und psychomotorische Grundlagen des Bewegungslernens Was verändert sich im Bereich der Empfindung und Wahrnehmung? Wie wird die Bewegung im Zentralnervensystem "verarbeitet" und "gespeichert"? Welche Phasenabfolge gibt es beim motorischen Lernen? Motorisches Lernen und Instruktion Antriebsregulation und Motive Instruktionsarten und Lehrstoffdarbietung Lernen und Rückinformation Lernen als Strukturänderung Teil- und Ganzlernmethode Unbewusstes versus bewusstes Lernen V. Scheid & H. Rieder: Wie entwickelt sich die menschliche Bewegung? Entwicklung - Veränderung im Lebenslauf Entwicklungsverlauf Somatische Entwicklung Bewegungsmuster und Grundformen der Bewegung in den ersten sechs Lebensjahren Erwerb und Ausformung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Verhalten im Kindesalter Veränderte Lebens- und Entwicklungsbedingungen Bewegungsmangel und präventive Maßnahmen Bewegungsentwicklung im Jugendalter Trainingseinflüsse und Vorhersagbarkeit Motorische Entwicklung in späteren Lebensabschnitten Alterssport und Bewegungsprogramme Theorien der Entwicklung als Erklärungsansätze K. Bös & S. Tittlbach: Wie werden sportliche Bewegungen gemessen? Funktionen der Messung sportlicher Bewegungen Messen und Bewerten Methoden der Messung sportlicher Leistungen Sportliche Leistungsfaktoren: Fähigkeiten und Fertigkeiten Diagnostische Verfahren im Sport Testgütekriterien Beschreibung ausgewählter sportmotorischer Tests Einzeltests zur Überprüfung der Kraft Einzeltests zur Überprüfung der Ausdauer Einzeltest zur Überprüfung der Schnelligkeit Einzeltests zur Überprüfung der Koordination Einzeltests zur Überprüfung der Beweglichkeit P. Röthig: Wie werden sportliche Bewegungen gestaltet? Vorbemerkung Zum Begriff der Gestaltung Bewegungsgestaltung im Sport Normative Aspekte der Bewegungsgestaltung Bewegungsausdruck Rhythmus und Bewegung Bewegungsharmonie Anmut und Grazie Zum Ästhetischen im Sport Kontrollierte Beobachtung qualitativer Bewegungsmerkmale Bewegungsgenauigkeit Bewegungsfluss Bewegungsübertragung Bewegungsdynamik Bewegungselastizität Bewegungsrhythmus Bewegungsgestaltung als Wettkampfform Bewegungsgestaltung als Kunstform Glossar Schlagwortregister
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Wiebelsheim Limpert 2011
Ausgabe:Wiebelsheim: Limpert, 9., durchgesehene und korr. Aufl., 2011.- 188 S.
Schriftenreihe:Kursbuch Sport, 3
Seiten:188
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch