Die Sportvereine: ein Versuch auf empirischer Grundlage

Die hier vorgelegte Untersuchung zur Situation der Sportvereine in Deutschland stellt sich das Ziel, ihre Strukturen und Problemlagen detailliert zu beschreiben und zu analysieren. Sie soll Sportorganisationen helfen, ihre Aktivitäten auf die Erwartungen der Sportvereine auszurichten und erlaubt darüber hinaus Ableitungen für die zukünftige Gestaltung der Arbeit der Dachverbände vor allem für die Unterstützung von Landesfachverbänden und Sportvereinen. Dazu wurden Informationen zu folgenden Aspekten erfasst: - Strukturmerkmale und Mitgliederstruktur - Angebotsstruktur und Angebotswahrnehmung - Mitarbeiterstruktur - Außenkontakte der Sportvereine - Grad der Formalisierung der Ablauforganisation - Darstellung des Sportvereins durch den jeweiligen Vertreter - wahrgenommene Mitgliederinteressen - Gewinnung, Verwaltung und Verwendung finanzieller Ressourcen - Beitragsstrukturen - Anlagensituation und -nutzung. Zu all diesen Teilbereichen stellen die Autoren detaillierte Untersuchungsergebnisse vor, die im Rahmen schriftlicher standardisierter Befragungen von insgesamt 15 986 Sportvereinen erhoben wurden (Rücklauf 5477), und aus denen eine repräsentative Stichprobe von 3024 Vereinen ausgewählt wurde. Das zusammenfassende Ergebnis der Untersuchung lautet: Der Sportverein, der verschiedentlich als ein von langsamen Siechtum bedrohter Patient etikettiert wurde, erweist sich bei eingehender Betrachtung als kerngesund und als in der präventiven Vorsorge und kurativen Selbstbehandlung wohlerprobt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Leitung und Organisation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Schorndorf 2001
Ausgabe:Schorndorf: Hofmann, 2001.- 478 S. (Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft; Bd. 106)
Schriftenreihe:Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 106
Seiten:478
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel