Analyse der politischen Netzwerke und politischen Strategie im Bereich des Breitensports in der Deutschen Demokratischen Republik

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Breitensport in der DDR, seinem Platz im Sportsystem des Landes insgesamt. Basierend auf theoretischen Positionen des "Policy-Making-Process" werden programmatische Aussagen des DDR-Sports, die Funktionen des Breitensports und staatliche Interventionen untersucht. Dabei geht es um die Entwicklung der staatlichen Sportpolitik in Bezug auf den Breitensport. Anliegen der Arbeit ist die Kennzeichnung allgemeiner Konzepte der politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung im Netzwerk des DDR-Sports, um das Verständnis zu den Grundlagen, Funktionen und Wirkungsmechanismen einzelner Teilbereiche zu verbessern. Gleichzeitig soll das Agieren der Personen und Personengruppen (decision-makers) untersucht werden, die Entscheidungen zur weiteren Entwicklung des Sportsystems in der DDR vorbereitet und getroffen haben. Ausserdem wird das Handeln der politischen Partei SED als der dominierenden Kraft auch in diesem gesellschaftlichen Teilbereich einer kritischen Analyse unterzogen, wobei u.a. der Prozess der (öffentlichen) Wahl von Verantwortungsträgern in der DDR und der Steuerung dieses Vorgangs durch staatliche und Parteistellen betrachtet wird.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Leitung und Organisation Freizeitsport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin 2000
Ausgabe:Berlin: Mensch & Buch Verlag, 2000.- 346 S. (Potsdam, Univ., Diss., 1999)
Seiten:346
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel