Eislaufschule - Basics, Tipps und Tricks
Das erfolgreiche Konzept des Eislauflehrers Günther Tyroler zeigt: Mit der richtigen Technik kann jeder Eislaufen lernen. Dieses Buch richtet sich an Kinder, Jugendliche, aber auch an deren Eltern, die hier ein umfassendes Basiswissen rund ums Eislaufen vorfinden. Von der richtigen Bekleidung über die passenden Schlittschuhe bis hin zu den ersten Eislaufelementen wird alles Wissenswerte detailliert beschrieben. Günther Tyroler ist ehemaliger Eislaufprofi und staatlich geprüfter Eislauflehrer. 2006 gehörte er zum Trainerteam der RTL-Sendung "Dancing on Ice". Er leitet die Eislaufschule auf der Waldau. Beate Kocher-Benzing ist Journalistin.
Das Buch beginnt mit einem einführenden Plädoyer für den Spaß am Eislaufen, in dem leichte Erlernbarkeit, positive soziale und gesundheitliche Effekte sowie Tauglichkeit für Jung und Alt hervorgehoben werden. Es folgt ein kurzes sportgeschichtliches Kapitel welches einen Bogen vom Eislaufen vor 4000 Jahren über Eislauf als Volksvergnügen und Adelsprivileg, als Mode, Sport für couragierte Frauen, die Entwicklung vom Volkssport zum Leistungssport bis zum Eislaufen als Schulsport schlägt. Ein Exkurs ist berühmten Persönlichkeiten auf dem Eis gewidmet. Man erfährt, das Eislaufen nicht nur Eingang in die literarischen Werke großer deutscher Dichter wie Friedrich Gottlieb Klopstock und Johann Wolfgang von Goethe fand, sondern daß sich berühmte Schriftsteller wie Hermann Hesse, Truman Capote und der "Charlie Brown-Erfinder" Charles M. Schulz selbst als Schlittschuhläufer hervortaten.
Egal, welche Disziplin des Eislaufens man bevorzugt und welches Leistungsniveau man anstrebt, alles fängt mit den Basiselementen Vorwärts- und Rückwärtslauf, Bremsen, Drehen und Wenden - kurz mit der Eislauf-Grundschule an. Die Autoren geben Tipps zur richtigen Kleidung und für die richtigen Schlittschuhe. In der Eislaufschule Waldau geht man dabei wie folgt vor: Kurs A-Vorwärts, Kurs B-Rückwärts, Kurs C-Figuren, Kurs D-Bogenfahren, Kurs E-Pirouette. Am Beispiel von Sarah Hecken wird die schrittweise Entwicklung zur erfolgreichen Eiskunstläuferin dargestellt. Sarah wendet sich auf Seite 59 persönlich mit motivierenden Worten an die Eislauf-Eleven. In den Kapiteln "Wettbewerbe und Kürklassen" und "Worauf es wirklich ankommt" werden folgende Themen behandelt: Eislaufen im Verein, der Trainer-Ehrenkodex der Deutschen Eislauf-Union e.V., Chancen für Kinder, Preise und Pokale, Freiläufer, Figurenläufer, Kunstläufer, die offiziellen Anforderungen, die erste Kür, die unteren Kürklassen, Sprünge (Toeloop, Salchow, Rittberge, Axel), geeignete Kleidung, off-Ice-Aktivitäten oder Landtraining, die Schlittschuhe (Eishockey- oder Kunstlaufschlittschuhe, die Passform, die Qualität, das Anziehen, die Kufen, das Schleifen, die Pflege, die Kosten, Schlittschuhe gestern und heute) und es gibt einen Exkurs zum Wertungssystem.
Allein, zu zweit und überall: Ein Sport und seine Möglichkeiten ist das Thema des letzten Kapitels welches sich den Themen Show und Effekte, Nostalgie-Eislauf, Fahrt im Stoßschlitten, Eiszeit überall, Eismacher, Montage einer Kunsteisbahn und künstliche Kälte widmet. Abschließend werden z. T. mit Bildern die 10 schönsten Eisbahnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz darunter Berlin - Potsdamer Platz, Dresden - Taschenbergpalais und Wien - Kunsteisbahn Engelmann sowie die 10 schönsten Eisbahnen der Welt wie z. B. Amsterdam - Keizersgracht, Moskau - Gorki-Park sowie im Yosemite Nationalpark - Kalifornien vorgestellt. Im Anhang finden sich die Eisregeln der DLRG, Lektüre- und Filmtipps, nützliche Internetadressen und ein kleines Wörterbuch der Eislauf-Begriffe.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | technische Sportarten Nachwuchssport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Stuttgart
Pietsch Verlag
2012
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| Seiten: | 128 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |