Modelling home advantage in the Summer Olympic Games

Das Ziel der Studie war die Bewertung der Signifikanz des Heimvorteils für fünf ausgewählte Sportarten(-gruppen) anhand der Sommerspiele 1896 bis 1996. Außerdem sollte der in vielen Untersuchungen bestätigte Heimvorteil in Spielsportarten dem anderer Sportarten gegenüber gestellt werden. Die fünf Sportarten(-gruppen) waren: Leichtathletik und Gewichtheben (vorwiegend objektiv bewertete Leistungen), Boxen und Turnen (vorwiegend subjektive Bewertung) sowie Spielsportarten (auch subjektive Entscheidungen). Es erfolgte eine Analyse der Proportion der gewonnenen Punkte als binomische Antwort-Variable unter Verwendung eines verallgemeinerten linearen interaktiven Modells. Ergebnisse: Es wurde ein hochsignifikanter Heimvorteil in den Sportarten gefunden, die entweder subjektiv bewertet wurden oder auf subjektiven Entscheidungen basieren. Nur geringer bzw. kein Heimvorteil (und sogar ein Auswärtsvorteil) wurde in den beiden objektiv bewerteten Sportarten beobachtet. Außerdem ergaben die Untersuchungen, dass starker Lärm einen stärkeren Einfluss auf die Entscheidungen der Schiedsrichter als auf die Leistungen der Spieler hat.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:management and organisation of sport
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 2003
Edition:London 21(2003)6, S. 469-478, 5 Abb., 2 Tab., zahlr. Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate