The quantification of joint laxity in dancers and gymnasts
(Die Quantifizierung der Gelenklockerheit bei Tänzern und Kunstturnern)
Es wurde der Bewegungsumfang von 62 Tänzern und Kunstturnern untersucht (41 Frauen, 24 Männer, durchschnittl. Alter 21,4 Jahre). Die Probanden der Untersuchungsgruppe umfaßten Anfänger, Klubniveau, nationale und internationale Klasse. Als Kontrollgruppe dienten nichtspezialisierte Sportstudenten. Der Bewegungsumfang wurde von Schultern, Hüften, LWS und Fußgelenk nach der Methode von BEIGHTON u. Mitarbeiter in Anlehnung an die 9-Punkte-Skala von CARTER und WILKINSON ermittelt. Bewertet wurden rechte und linke Körperseite, aktiver und passiver Bewegungsumfang.
Ergebnis:
Alle Meßergebnisse werden in Tabellenform dargestellt.
Beobachtet wurde ein graduierter Anstieg der Lockerheit von den Kontrollpersonen, über die Kunstturnanfänger und Tänzer bis zu den Kunstturnern der internationalen Klasse. Festgestellt wurde eine größere Lockerheit bei den Frauen im Vergleich zu den Männern. Tänzer und Kunstturner hatten bei allen Gelenken einen größeren passiven Bewegungsumfang, was teilweise vererbt und teilweise erworben war. Es bestand ein großer Unterschied zwischen aktivem und passivem Bewegungsumfang, was die Gelenke unstabil zu machen scheint.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin technische Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1999
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| Ausgabe: | London 17(1999)9, S. 743 - 750, 8 Tab., zahlr. Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |