Motorische Entwicklung über die Lebensspanne
Der erste Teil dieses Beitrages zur motorischen Entwicklung über die Lebensspanne ist der Darstellung von zentralen Begriffen, Theorien, Konzepten und wichtigen historischen Aspekten gewidmet, gefolgt von der Darstellung der Entwicklung der zentralnervösen, sensorischen und motorischen Systeme. Daran schließt sich die Beschreibung ausgewählter lokomotorischer, ballistischer und manipulativer Fertigkeiten an. Die Entwicklung aus der Perspektive einer motorisch-kognitiven Interaktion wird anhand von Forschungsarbeiten dargestellt, die einerseits Studien zum Einfluss von körperlicher Aktivität auf die kognitive Leistungsfähigkeit umfassen und anderseits das Feld "Embodied Cognition" berücksichtigen. Anstatt die motorische Entwicklung durch kognitive Prozesse zu erklären, wird aus dieser Perspektive die motorische Entwicklung als treibende Kraft und mit untermauerndem Einfluss auf die Entwicklung der kognitiven Prozesse verstanden. Der Einfluss der motorische Entwicklung auf andere Entwicklungsbereiche, wie z. B. soziale und kognitive Fähigkeiten wird zunehmend auch bei Kindern, die sich atypisch entwickeln, in den Fokus genommen. Diese motorischen (und auch kognitiven Defizite) werden am Beispiel der umschriebenen Entwicklungskoordinationsstörung (Developmental Coordination Disorder) dargestellt.
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Sozial- und Geisteswissenschaften |
| Veröffentlicht in: | Bewegung, Training, Leistung und Gesundheit. Handbuch Sport und Sportwissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Berlin
Springer Spektrum
2022
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1007/978-3-662-53386-4_68-1 |
| Seiten: | 397-428 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |