Nachweis von Eigenblutdoping : Erfassung von Veränderungen im Gen-Expressionsmuster in Blutkonserven nach definierter Lagerung

Indirekte Nachweisverfahren, bei denen die Gesamtheit der RNAs in einer biologischen Probe zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst wird, haben ein großes Potenzial, um die bestehenden analytischen Nachweismethoden zukünftig zu ergänzen und einen Nachweis von Blutdoping zu etablieren. In diesem Zusammenhang stellen Verf. eine Pilotstudie vor, bei der Veränderungen im Genexpressionsmuster, insbesondere von microRNAs, in Blutbeuteln nach definierter Lagerungszeit untersucht wurden. Methodik und Ergebnisse der Untersuchung werden skizziert. Es zeigte sich, dass die Blutlagerung einen bedeutenden Effekt auf das microRNA Profil im Blut hat. Es konnten eindeutig zwei verschiedene Cluster identifiziert werden, die durch Proben aus dem Arm und durch Proben aus dem Blutbeutel repräsentiert werden. Verf. diskutieren die Befunde hinsichtlich ihrer praktischen Bedeutung für die Dopinganalytik. (Messerschmidt)
© Copyright 2015 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2014/15. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Erythrozyt
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2014/15
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln Sportverlag Strauß 2015
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/5915656/6094446/html5.html#/40
Seiten:39-45
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch