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Neuroscience meets Sport: Neuronale Aspekte motorischer Kontrolle und Strategien zur Leistungssteigerung

Gesellschaftlich bedeutende Themen wie die Erforschung von menschlichen Bewegungsabläufen über die Lebensspanne und deren trainings- bzw. lernbezogene Anpassungsfähigkeit im Zentrum der wissenschaftlichen Tätigkeit des Autors. Aus anwendungsorientierter Perspektive geht es darum, neuartige Interventionsstrategien zu entwickeln, die auf eine Verbesserung der Bewegungskoordination abzielen und den motorischen Lernprozess optimieren. Dazu müssen jedoch zunächst die zugrunde liegenden neuronalen Mechanismen ausreichend verstanden und Kenntnisse über deren systematische Veränderung gewonnen werden. Mittels neurowissenschaftlicher Untersuchungsmethoden ist es heutzutage möglich, tiefere Einblicke in die Arbeitsweise des Gehirns zu erhalten. Interessanterweise existieren bislang nur wenige Forschungsansätze in den Bewegungs- und Trainingswissenschaften, die sich neurowissenschaftliche Untersuchungsmethoden zu Nutze machen. Meine bisherige wissenschaftliche Tätigkeit nimmt daher eine Schnittstellenfunktion auf diesem Gebiet ein. Ziel ist es, neuartige Erkenntnisse zugrunde liegender neuronaler Mechanismen der motorischen Kontrolle und des Lernens zu gewinnen und daraus ableitend innovative Forschungsansätze mit starkem Anwendungsbezug im Bereich der Bewegungs- und Trainingswissenschaft zu entwickeln.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Naturwissenschaften und Technik
Veröffentlicht in:Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Lehmanns Media 2015
Online-Zugang:http://home.uni-leipzig.de/lsb?wpfb_dl=607
Jahrgang:56
Heft:2
Seiten:141-148
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch