Schulterverletzungen im Leistungssport

Der Schultergürtel, als exponierte anatomische Struktur, stellt beim Sportler eine prädisponierte Region für akute Verletzungen dar, da bei Stürzen die obere Extremität häufig zum Abfangen genutzt wird und somit der Schultergürtel die einwirkende Kraft abfängt. Aber auch direkte Anprallverletzungen können bei entsprechender Krafteinwirkung zu Verletzungen führen. Neben akuten Verletzungen sind chronische Überlastungssituationen für Einschränkungen der Funktion und Leistungsfähigkeit des Sportlers verantwortlich. Repetitive Bewegungen und Belastungen z.B. bei Wurfsportarten zeigen ein typisches Schädigungsmuster. Ein wesentlicher Teil in der Behandlung von Leistungssportlern sind das Verständnis für mögliche Pathologien, die Notwendigkeit einer zügigen Diagnostik bei Risikosportarten sowie der häufig langen Rehabilitationsphasen, insbesondere nach operativer Therapie. Im Rahmen dieses Artikels werden diese Aspekte beleuchtet und diskutiert. Autorreferat
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2016
Online-Zugang:http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X15002161
Jahrgang:32
Heft:1
Seiten:54-59
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch