Psychische Erkrankungen bei Leistungssportlern

Psychische Störungen werden im Leistungssport im Vergleich zu körperlichen Erkrankungen weniger erwartet und wahrgenommen. Hierzu zählen z.B. affektive Störungen, Suchterkrankungen oder Essstörungen. Die Phänotypen psychischer Störungen im Leistungssport können deutlich von denen in der Allgemeinbevölkerung abweichen oder sich mit physiologischen Reaktionen auf sportliche Aktivität überschneiden. In einigen Sportarten besteht, teils in Abhängigkeit vom Geschlecht der Athleten, ein besonderes Risiko für die Entwicklung dieser Störungsbilder. Diagnostische und therapeutische Leitlinien und Behandlungspfade, insbesondere unter Einbeziehung psychotherapeutischer und pharmakotherapeutischer Methoden sind noch unzureichend etabliert. In dieser Übersichtsarbeit werden Besonderheiten wichtiger psychischer Störungen im Sport zusammengefasst. Hierbei werden auch sporttraumatologische Aspekte beleuchtet. Ferner wird die Notwendigkeit adäquater Versorgungsstrukturen aufgezeigt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2014
Online-Zugang:http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X14001422
Jahrgang:30
Heft:4
Seiten:339-345
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch