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State-of-Art Medizin

Prof. Dr. Bernd Wolfarth (Charite Berlin / HU Berlin) erläuterte in seinem Statement "State-of-Art Medizin" die medizinische Perspektive der Thematik. Er stellte die unterschiedliche Beanspruchung der Athleten und Athletinnen bei gleicher Belastung (Umfang und Intensität) heraus. Bis dato gebe es keinen Goldstandard, wie die individuelle Beanspruchung gemessen werden könnten. In der Medizin gebe es eine Reihe von Parametern, mit denen man versuche, das Training individuell zu steuern, jedoch keinen singulären Marker. Er erläuterte die Vor- und Nachteile der bereits vielfach eingesetzten Parameter wie Herzfrequenzmessung, Laktat und Creatinkinase, verwies jedoch auch auf neuere Parameter wie z.B. Hepcidin. Zusammenfassend stellte er heraus, dass individuelle Trainings- und Wettkampfgestaltung sicherlich vor allem im Spitzensportbereich essentiell sei, jedoch müsse auch das Basisniveau gesichert sein.
© Copyright 2015 BISp-Symposium 2015 "Individualisierte Trainings- und Wettkampfgestaltung" - 12.-13.03.2015. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:BISp-Symposium 2015 "Individualisierte Trainings- und Wettkampfgestaltung" - 12.-13.03.2015
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Brühl 2015
Schriftenreihe:Theorie trifft Praxis
Online-Zugang:http://multimedia.gsb.bund.de/BISP/Video/Statement_Wohlfarth.mp4
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch