Wirksamkeit von Höhentrainingsketten zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit im Tiefland
Ausdauersportler gehen vielfach davon aus, dass durch wiederholte Höhentrainingslager, so genannte Höhentrainingsketten, die Leistungsfähigkeit im Tiefland deutlicher gesteigert werden kann als durch ein einmaliges Höhentraining. Die Zunahme des Gesamthämoglobins (GHB) infolge einer hypoxieinduzierten Steigerung der Erythropoese gilt als wesentlicher Mechanismus zur Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit nach einem Höhentraining. Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein 3- bis 4-wöchiges Training in . 2000 m Höhe einen Anstieg des GHB um 6-9 % induzieren kann, wobei eine erhebliche inter-individuelle Variabilität beobachtet wird (Friedmann-Bette, B., 2008). Es ware denkbar, dass wiederholte Höhentrainingslager additive Effekte in der GHB-Zunahme haben.
In dem Forschungsvorhaben sollte deshalb untersucht werden, ob wiederholte Trainingslager in geringer bis mittlerer Höhe im Unterschied zu einem vergleichbaren Training im Tiefland eine fortlaufende Zunahme des Gesamthämoglobins infolge hypoxieinduzierter Steigerung der Erythropoese bewirken.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Tagging: | Hämoglobin |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2007/08 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
2008
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| Online-Zugang: | http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200708__Artikel/Friedmann__Bette__23,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Friedmann_Bette_23.pdf |
| Seiten: | 23-26 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |