Kälteapplikation im Spitzensport - Eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Evidenz

Für die genannten Schwerpunkte wurden im Rahmen dieses Projekts die theoretischen und physiologischen Grundlagen der gesicherten und vermuteten Wirkmechanismen zusammengetragen. Zudem wurde die aktuelle Befundlage mit einem Fokus auf kontrollierten, in "peer-reviewed" Zeitschriften veröffentlichten Interventionsstudien dargestellt. Darauf aufbauend wurden für die verschiedenen Anwendungsgebiete evidenzbasierte Interventionsstrategien (aktuelle und konkrete "best practice"-Modelle) sowie die vorhandenen Forschungsdefizite herausgearbeitet. Diese Informationen wurden mit Anforderungen der Sportpraxis abgeglichen, so dass ein unmittelbarer Praxisbezug gegeben ist. Der Einsatz von Kälteanwendungen findet im Leistungssport zunehmend Verbreitung (Pre-Cooling, Regeneration) oder stellt schon eine Standardtherapie dar (Verletzungen). Die im Rahmen dieser Expertise bearbeiteten Anwendungsfelder beruhen auf verschiedensten Wirkmechanismen, die größtenteils noch nicht wissenschaftlich gesichert sind. Die Effektivität von Betreuungsmaßnahmen im Leistungssport sollte jedoch möglichst durch evidenzbasiertes Wissen belegt sein. Dieser Aspekt ist besonders im Hinblick auf mögliche Nebenwirkungen oder Leistungsverschlechterungen durch eine Kälteapplikation bedeutsam.
© Copyright 2010 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09. Veröffentlicht von Bundesinstitut für Sportwissenschaft. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Kälteapplikation
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn Bundesinstitut für Sportwissenschaft 2010
Online-Zugang:http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Meyer__349__352,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Meyer_349_352.pdf
Seiten:349-352
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch