Das Energiedefizit bei Extremausdauerbelastungen - Pathophysiologische Aspekte und therapeutische Konsequenzen
Mehrstündige bis mehrtägige Lauf- oder Radbelastungen mit einem mittleren täglichen Energieverbrauch von rund 10.000 bis 15.000 kcal führen trotz einer mittleren täglichen Energiezufuhr von bis 10.000 kcal zu einem Energiedefizit von etwa 5.000 kcal pro Tag. Selbst wenn das Körpergewicht relativ lange konstant bleibt, trägt ein teils beträchtlicher Muskelabbau neben einem Abbau von Subkutanfettgewebe zur Deckung des Defizits bei. Das Körpergewicht bleibt aufgrund von hypoproteinämischen Ödemen lange konstant oder steigt gar an. Der Aufbau von Muskelmasse im Bereich der zu belastenden Extremität vor der Belastung sowie das Auffüllen der intramuskulären Energiedepots könnten die körpereigene Energie vor dem Start zu einer Extremausdauerbelastung etwas erhöhen und das Energiedefizit unter Belastung etwas minimieren.
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Österreichisches Journal für Sportmedizin |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2006
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| Online-Zugang: | https://www.bisp-surf.de/Record/PU200605001173 |
| Jahrgang: | 1 |
| Heft: | 6 |
| Seiten: | 20-31 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |