Hypertonie und Bewegung. Sportarten für den Hypertoniker

Körperliches Training ist einer der Grundpfeiler in der nichtpharmakologischen Therapie bei arterieller Hypertonie. Anhand der aktuellen Literatur werden das Ausmaß und die blutdrucksenkenden Effekte von sportlicher Betätigung analysiert. Günstige und eher ungünstige Sportarten werden genannt. Am günstigsten ist ein dynamisches körperliches Ausdauertraining im Gegensatz zu isometrischen Sportarten. Schon ein eher geringer Umfang mittlerer Intensität hat, neben der Beeinflussung der anderen kardialen Risikofaktoren, einen positiven Effekt mit einer Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks von ca. 5-11 mmHg bzw. 3-8 mmHg. Die Intensität der Belastung sollte sich an der Herzfrequenz orientieren. Eine mittlere Intensität von 70% der maximalen Herzfrequenz sollte nicht überschritten werden. Eine Belastungsergometrie ist für die initiale Therapieempfehlung hilfreich.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Herz
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2004
Online-Zugang:https://doi.org/10.1007/s00059-004-2580-6
Jahrgang:29
Heft:4
Seiten:401-405
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel