Die kardiovaskuläre Voruntersuchung im Wettkampfsport
Kardiovaskuläre Todesfälle während des Sports oder bedingt durch Sport werfen immer wieder die Frage nach sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen auf. Für den olympischen Hochleistungssport gibt es in der Bundesrepublik Deutschland und in den meisten europäischen Ländern gut ausgerüstete Untersuchungszentren, die im Rahmen einer allgemeinen sportmedizinischen Untersuchung auch eine kardiovaskuläre Vorsorgeuntersuchung durchführen. Diese umfasst neben Anamnese und klinischer Befunderhebung auch ein Ruhe- und Belastungs-EKG sowie eine Echokardiographie.
Bei den Profisportarten bestehen je nach Verband unterschiedliche Vorschriften oder Empfehlungen, wobei eine Tendenz zur Angleichung an die olympischen Sportarten erkennbar ist.
Im freien Wettkampfsport, der teilweise mit vergleichbarem Aufwand und vergleichbarer Intensität wie im olympischen und professionellen Hochleistungssport durchgeführt wird, gibt es bisher Vorschläge, aber zumindest in der Bundesrepublik Deutschland keine verbindlichen Empfehlungen oder Regelungen zu kardialen Vorsorgeuntersuchungen.
In der auch international umstrittenen Diskussion spielt dabei die Frage der Kosten/Nutzen-Relation und Finanzierung eine entscheidende Rolle. Der aktuelle Stand soll dargelegt werden.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Herz |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Urban & Vogel
2006
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1007/s00059-006-2863-1 |
| Jahrgang: | 31 |
| Heft: | 6 |
| Seiten: | 514-518 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |