Internationale und nationale Entwicklungstendenzen auf der Grundlage der Ergebnisse der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City mit Folgerungen für den Olympiazyklus 2002-2006

Das erfolgreiche Abschneiden der deutschen Olympiamannschaft in Salt Lake City und die Konstanz der Erfolge seit 1992 verweisen auf einen Komplex von Ursachen, in deren Mittelpunkt die Umsetzung leistungswirksamer Trainingskonzepte durch langjährig erfahrene Trainer in einem professionellen Bedingungsgefüge steht. Anhand von internationalen Entwicklungstendenzen in den Wettkampfleistungen und Leistungsstrukturen der am IAT betreuten Sportarten werden Merkmale als Ursache für Leistungssteigerungen genannt. Besonders hervorgehoben wird, dass Deutschland in der wissenschaftlichen Betreuung des Spitzen- und Nachwuchssports starker internationaler Konkurrenz ausgesetzt ist und sich der Vorsprung gegenüber anderen Ländern verringert. An sportartspezifischen Beispielen werden Leistungsreserven diskutiert und Ansätze für das Training im Olympiazyklus bis 2006 aufgezeigt. Inhalte der Weiterentwicklung der sportartspezifischen, interdisziplinären prozessbegleitenden Trainings- und Wettkampfforschung schließen den Beitrag ab.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Leitung und Organisation Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen 2002
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/181060.pdf
Jahrgang:9
Heft:1
Seiten:6-31
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch