Zu einigen aktuellen trainingsmethodischen Problemen beim Einsatz des Höhentrainings im Spitzensport (Schwerpunkt Ausdauersportarten)
Der Einsatz des Höhentrainings im Spitzensport verlangt eine klare Differenzierung entsprechend der unterschiedlichen Ziele des Höhentrainings, d. h., geht es um die Vorbereitung von Wettkämpfen in der Höhe oder um die Steigerung des Trainings- und Leistungsniveaus im Flachland.
Wichtige Entscheidungsgrundlage für den Einsatz des Höhentrainings bilden die Leistungszielstellung sowie das erreichte Leistungs- und Trainingsniveau der Sportlerinnen/Sportler.
Der Höhentrainingseffekt beruht auf der Einheit von Trainingsbelastung und Höhenbedingungen. Dabei hat die wirkungsvolle Trainingsbelastung das Primat. Der erfolgreiche Einsatz des Höhentrainings erfordert ein wirksames Trainingskonzept im Flachland sowie eine mehrjährige Strategie. Dabei müssen die Trainingsziele die Auswahl der Höhenlage und die Aufenthaltsdauer bestimmen.
Von hohem Stellenwert sind Maßnahmen der Trainingssteuerung in den Abschnitten vor, während und nach einem Höhentraining. Der Einsatz von Hypoxie ohne Hypoxietraining bleibt für den Hochleistungsbereich sehr umstritten.
© Copyright 1999 Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft. Meyer & Meyer Verlag. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft |
| Veröffentlicht in: | Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
1999
|
| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/sponet/175020.pdf |
| Jahrgang: | 6 |
| Heft: | 1 |
| Seiten: | 7-39 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |