Therapie des Belastungsasthma

Das Belastungsasthma (Exercise induced Asthma; EIA) gehört zu den häufigen Problemerkrankungen in der internistischen Sportmedizin mit Prävalenzraten bis zu 35 % bei Wintersportlern. Bei der Genese des EIA wird derzeit die "Airway Cooling and Rewarming"-Hypothese (Wiedererwaermung der Atemwege nach Belastung mit anschließendem Mucosaödem durch vermehrten Flüssigkeitseinstrom) favorisiert. Die Standarddiagnostik umfasst eine Messung der Lungenfunktion mit anschließender 10 minütiger submaximaler Belastung und darauffolgende Messungen nach 3, 5, 15 und 30 Minuten. Als positiver Nachweis gilt der Abfall des Ein-Sekunden-Volumens (FEVI) um 15 % oder des Peak-Flow um 20 % oder ein Anstieg des spezifischen Atemwegwiderstands (sRAW) um 20 %. Dtsch. Z. Sportmed., 50(1999)6, S. 199-2
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1999
Online-Zugang:https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv1999/Heft06/1999_06_INNERE%20MEDIZIN.pdf
Jahrgang:50
Heft:6
Seiten:199-200
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel