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Höhenanpassung

In diesem Beitrag sollen die wichtigsten Mechanismen der Höhenakklimatisation besprochen werden. Bei akuter Exposition wird die Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung als Folge des reduzierten O2-Partialdruckes durch Steigerung der Ventilation und Zunahme des Herzminutenvolumens (Herzfrequenz) kompensiert. Bei anhaltender Hypoxie werden weitere Anpassungsvorgänge ausgelöst, die letztlich alle in einer Verbesserung des O2-Gehaltes des zirkulierenden Blutes resultieren. Die Wirkung dieser Mechanismen setzt zeitlich gestaffelt ein. Nach wenigen Stunden beginnt eine Hämokonzentration, in den ersten Tagen kommt es ferner zur ventilatorischen Akklimatisation, während die Steigerung der Erythropoese erst ab etwa der 3. Woche ins Gewicht fällt. Weitere Anpassungsvorgänge, die das kardiovaskuläre System und die Muskulatur betreffen, können im Rahmen dieser kurzen Übersicht nicht besprochen werden. Dtsch. Z. Sportmed., 51(2000)4, S. 139-14
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2000
Online-Zugang:https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2000/heft04/H%94henanpassung.pdf
Jahrgang:51
Heft:4
Seiten:139-140
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel