Determinanten zur Beurteilung des Regenerationsprozesses

In den letzten Jahren hat die gesundheitliche Beeinträchtigung von Sportlern aus dem Hochleistungsbereich deutlich zugenommen. Als wesentliche Ursachen werden vor allem eine erhöhte Zahl von Wettkämpfen und - damit verbunden - nicht ausreichende Regenerationszeiten angesehen. Die Erforschung von Regenerationsprozessen bzw. des Phänomens "Übertraining" weist aber noch deutliche Defizite auf. An der Untersuchung nahmen insgesamt 32 Athletinnen und Athleten (Hochleistungsbereich) aus den Sportarten Leichtathletik [Mittel- und Langstreckenlauf] (n=9), Triathlon (n=5), Radrennfahren (n=3), Rudern (n=8), Kanu (n=4) sowie zusätzlich Judo (n=3) teil. Um Auslenkungen der untersuchten Parameter gegenüber der normalen biologischen und meßmethodischen Variabilität zu registrieren, war eine dichte Folge von Meßwerterhebungen notwendig. Einige Parameter wurden täglich (nächtliche Herzfrequenz, morgendliche Herzfrequenz mittels "beat-to-beat"-Messung, subjektive Befindlichkeit, Trainingsdokumentation), einige 2mal wöchentlich (Creatinkinase, Harnstoff, Hämoglobin, Hämatokrit) und einige im Abstand von ca. 14 Tagen (Leistungsdiagnostik mit Bestimmung von Herzfrequenz sowie Laktat und Ammoniak, Impedanzmessung zur Bestimmung von Resistanz und Reaktanz, verschiedene Hormone [Gesamttestosteron, freies Testosteron, Cortisol] sowie Glutathion) registriert.
© Copyright 2000 Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2000
Online-Zugang:http://www.uv.ruhr-uni-bochum.de/Forschungsbericht/e10/e100002/p04.htm
Dokumentenarten:Forschungsergebnis
Level:hoch