Herzfrequenzvariabilität (HRV) im Sport - Gesicherte und neue Erkenntnisse

7 Zusammenfassung und Ausblick Zusammenfassend belegen die empirischen Befunde, dass sorgfältig und situationsadäquat ausgewählte Kenngrößen der HRV zur Aufklärung der Modulation der Herztätigkeit unter akuter Belastung und in der Erholungsphase, bei kurz-, mittel-und langfristigem Ausdauertraining, zur Stratifizierung von Leistungsgruppen, als Parameter zur Leistungsdiagnostik und Belastungssteuerung sowie zur Diagnose von Übertrainingszuständen eingesetzt werden können. Somit können sie für zentrale sportmedizinisch-trainingswissenschaftliche Anwendungsfelder wertvolle Erkenntnisse liefern. Dabei ist allerdings bereits die Auswahl der jeweiligen HRV-Kenngröße an die Anwendungssituation adäquat anzupassen, um Fehlinterpretationen und Inkonsistenzen vorzubeugen. Trotz massiver Fortschritte in den sportbezogenen Anwendungsfeldern innerhalb der letzten fünf Jahre fehlen in zahlreichen Fällen immer noch hinreichende Referenzgrößen und Standardisierungsvorgaben, so dass vor allem methodische Probleme die Interpretierbarkeit und Vergleichbarkeit von Studienergebnissen bis dato erschweren.
© Copyright 2009 Herzfrequenzvariabilität: Risikodiagnostik, Stressanalyse, Belastungssteuerung. Internationales Symposium am 1. November 2008 in Halle (Saale). Veröffentlicht von Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Herzfrequenzvariabilität: Risikodiagnostik, Stressanalyse, Belastungssteuerung. Internationales Symposium am 1. November 2008 in Halle (Saale)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Czwalina 2009
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 192
Seiten:34-49
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch