Exercise-induce hypoxemia: a laboratory phenomenon?

(Belastungsinduzierte Hypoxämie: Ein Laborphänomen?)

Untersucht wurde der Einfluß von Ausdauerbelastungen auf die Entwicklung belastungsinduzierter Hypoxämie (EIH) in trainierten Sportlern, von denen bekannt war, dass sie für EIH anfällig sind. Die Anfälligkeit gegenüber EIH wurde mit einem maximalen Stufentest ermittelt. Ein Sportler galt als anfällig, wenn die Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes (Sao2) im Vergleich zum Ruhezustand mindestens 6 % zurückging. Sechs männliche und drei weibliche ausdauertrainierte Probanden beteiligten sich an der Studie. Es wurden 60minütige Ausdauerbelastungen als Radfahren oder Lauf absolviert. Diese erfolgten bei Geschwindigkeiten, die 95 % der Ventilationsschwelle entsprachen. Im unmittelbaren Anschluß absolvierten die Probanden einen Zeittest bis zur Erschöpfung bei 95 % VO2max. Atemgas wurde zwei Minuten lang in Ruhe sowie zu den Zeitpunkten 10, 20, 30, 40 und 50 Minuten Belastung analysiert. Die Sauerstoffsättigung wurde kontinuierlich aufgezeichnet. Bei keinem der Probanden wurde während des Belastungstests bei Wettkampfgeschwindigkeit eine EIH festgestellt. Das bedeutet, dass die Wettkampfgeschwindigkeit nicht ausreicht, um eine EIH hervorzurufen und eine EIH folglich nicht die Wettkampfleistung von ausdauertrainierten Sportlern negativ beeinflussen kann.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Journal of Science and Medicine in Sport
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Dickson 6(2003)4 Supplement, S. 106
Jahrgang:6
Heft:4
Seiten:105
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel