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One century in search of the performance plateau: The Studies by Bryan and Harter

Der "klassische Befund" des Lernplateaus geht auf zwei Arbeiten von Bryan und Harter Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Diese werden im vorliegenden Beitrag genauer analysiert und im Kontext früher Kritiker diskutiert. Dabei zeigt sich, dass die Befunde zum Lernplateau weniger auf experimentellen Daten, denn auf Expertenmeinungen basieren. Und dort, wo experimentelle Befunde vorliegen, stützen sie das Konzept des Lernplateaus nur eingeschränkt. Sie gelten eher für das Wahrnehmungslernen, aber gerade nicht für das motorische Lernen. Es wird gezeigt, dass die Arbeiten von Bryan und Harter eine Reihe von - aus heutiger Sicht - sehr modernen Überlegungen zum Lernen enthalten, jenseits des Konzepts des Lernplateaus.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Psychologie und Sport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Schorndorf 9(2003)3, S. 82-90, 4 Abb., 23 Lit.
Online-Zugang:http://psychologie-und-sport.org
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel