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Metabolische und kardiozirkulatorische Beanspruchung bei exzentrischen, konzentrischen und gemischt exzentrisch-konzentrischen isokinetischen Krafttrainingsbelastungen

Es wurden im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit Kraftbelastungen der Arme und Beine an isokinetischen Krafttrainingsgeräten auf 4 Intensitätsstufen untersucht. Anschließend erfolgte ein Vergleich der exzentrischen mit der konzentrischen Arbeitsweise, welcher signifikante Unterschiede zeigte. Die vorliegenden Daten sprechen dafür, dass exzentrisches Training bei guter Effektivität hinsichtlich Kraftzuwachs und Muskelhypertrophie den Vorteil einer niedrigen Laktatbelastung bietet. Andererseits lässt der deutlich geringere Sauerstoffverbrauch bei exzentrischer Arbeitsweise bei einem Training, welches auf eine positive Beeinflussung von Kapillarisierung und Enzymaktivierung gerichtet ist, die konzentrische Arbeitsweise überlegen erscheinen. Demnach ist bei exzentrischem Training sowohl die aerobe als auch die anaerobe energetische Belastung bei identischer physikalischer Leistung geringer. Dies lässt vermuten, dass der energetische Differenzbetrag von den elastischen Elementen des Bewegungsapparates aufgefangen wird, was auch die Ursache für häufig beschriebene Beschwerden am Bewegungsapparat nach exzentrischen Belastungen sein könnte.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Münster 2003
Ausgabe:Münster: Schüling, 2003.- 70 S., 113 Lit., 16 Abb., 15 Tab.
Seiten:70
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel