Acute effects of high-intensity endurance exercise on subsequent resistance activity

(Akute Auswirkungen hochintensiver Ausdauerbelastung auf darauffolgende Widerstandsaktivitäten)

Ziel der Studie war die Untersuchung der Auswirkungen hochintensiven Ausdauertrainings auf darauffolgendes isoinertielles oder isokinetisches Widerstandstraining. Probanden waren eine Frau und fünf Männer. Diese absolvierten isoinertielles und isokinetisches Widerstandstraining unter kontrollierten Bedingungen und nach hochintensiver Ausdauerbelastung (5 min-Radsteigerungstest bei Radergometrie-VO2max). Die isoinertielle und isokinetische Belastung bestand aus drei Sets Kniebeuge mit 80%1RM. Die isokinetische Belastung setzte sich aus 5 Wiederholungen von Beinstreckungen bei fünf unterschiedlichen Kontraktionsgeschwindigkeiten zusammen. Ergebnisse: Nach hochintensiver Ausdauerbelastung wurden signifikante Verringerungen des isokinetischen Drehmoments bei 0,52 rad/s aus der vollen Streckung beobachtet. Die Ausdauerbelastung rief außerdem signifikante Verringerungen der Anzahl der isoinertiellen Anhebungen aus der Hocke hervor. Die Plasmalaktatwerte, gemessen vor der Widerstandsbelastung, waren nach der Ausdauerbelastung signifikant höher als unter den Kontrollbedingungen. Schlußfolgerung: Akute hochintensive Ausdauierbelastung kann die Leistung in einer darauffolgenden Widerstandsaktiviäät behindern.
© Copyright 1999 The Journal of Strength and Conditioning Research. National Strength & Conditioning Association. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Colorado Springs 13(1999)1, S. 47 - 51, 4 Tab., 18 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel