Monitoring intensive endurance training at moderate energetic demands using resting laboratory markers failed to recognize an early overtraining stage

(Kontrolle intensiven Ausdauertrainings mit moderaten energetischen Anforderungen durch den Einsatz von Ruhe-Labor-Markern, die ein frühes Übertrainingsstadium nicht erkennen)

Ziel der Studie war die Beantwortung der Frage, ob Ruhelaborparameter für die Kontrolle bzw. Steuerung intensiven Ausdauertrainings bei moderaten energetischen Anforderungen geeignet sind. Die Belastung bestand aus einem sechswöchigen steady-state- und Intervalltraining auf dem Fahrradergometer (6 Tage/Woche, 40-60 min/Tag). Die Gesamtbelastung betrug etwa das Sechsfache der Vortrainingsaktivität, gefolgt von einer zweiwöchigen regenerativen Trainingsphase (2 h/WOche). Untersucht wurden Freizeitsportler. Die Ergebnisse zeigen, daß nach drei Wochen submaximale und maximale Leistungsfähigkeit signifikant gestiegen waren, diese jedoch dann nicht weiter anstiegen. Nach der Regeneration erfolgte keine Superkompensation, jedoch ein Abfall in der Leistungsabgabe. Die fehlende Weiterentwicklung der Leistung, die fehlende Superkompensation und die Verringerung der maximalen Leistungsabgabe sind Indizien eines kritischen Stadiums im Trainingsprozeß. Schlußfolgerung: Alle untersuchten Ruhelaborparameter zeigten bis auf einen signifikanten Rückgang der Werte für Serumglukose, Ferritin und Freie Fettsäuren dieses kritische Stadium nicht an.
© Copyright 1998 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Torino 38(1998)3, S. 188-193, 2 Abb., 4 Tab., 25 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel