Relationship between muscle fiber pennation and force generation capability in Olympic athletes

(Beziehung zwischen Muskelfaserfiederung und Krafterzeugungsvermögen bei Olympiasportlern)

Die Dicke (TBmt) und der Faserfiederungswinkel (TBpen) des M. trices brachii sowie die isokinetische Kraftentwicklung während Ellenbogenstreckung wurden bei Olympiateilnehmern gemessen, um die Beziehung zwischen Muskelfaserfiederung und Krafterzeugungsvermögen zu untersuchen. Probanden waren männliche Mitglieder der japanischen Olympiamannschaft von 1996 in 7 Sportarten (16 Fußballer, 9 Ringer, 11 Sprinter, 5 Judoka, 7 Turner, 9 Ruderer und 18 Baseballspieler). Ergebnisse: - TBmt und TBpen betrugen zwischen 29 und 50 mm bzw. 11 und 30° und waren im Durchschnitt bei Judoka, Ringern und Turnern größer im Vergleich zu den anderen Sportarten. - Es bestand eine sign. Beziehung zwischen TPpen und TBmt/Einheit Oberarmlänge. Somit scheinen die sportartspezifischen Unterschiede in den TBpen die Unterschide in der TBmt zu reflektieren. - Die isokinetische Kraft im Verhältnis zur Querschnittsfläche (CSA), berechnet von der TBmt), gemessen bei 2 konstanten Geschwindigkeiten (1.05 rad/s - F1.05/CSA und 3.4 rad/s - F.314/CSA),korrelierte negativ zur CSA. Niedrige, jedoch sign. negative Beziehungen existierten zwischen TBpen und F1.05/CSA sowie F3.14/CSA. - Die Höhe des Fiederungswinkeln reflektiert die Muskelgröße, scheint aber kein Faktor zur umfassenden Erklärung der niedrigeren F(CSA bei Sportlern mit großer Muskelgröße zu sein.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Jahrgang:19
Heft:8
Seiten:541-546
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel