Skeletal effects of menstrual disturbances in athletes
(Auswirkungen von Menstruationsstörungen auf das Skelett von Sportlern)
Überblicksartikel zu den klinischen Auswirkungen und Auswirkungen für das Skelett von Menstruationsstörungen bei sportlich aktiven Frauen.
im Lendenwirbelbereich sind diese Störungen mit einem vorzeitigen Knochenverlust oder dem Nichterreichen der maximalen Knochenmasse verbunden. Weniger davon betroffen ist das Gliedmaßenskelett. Das läßt die Schlußfolgerung zu, daß trabekulärer Knochen auf hormonelle Stimulierung empfindlicher reagiert und daß er weniger auf mechanische Reize reagiert als Kortikalis. Obwohl angenommen werden kann, daß es multifaktorielle Ursachen für die negativen Effekte der Menstruationsstörungen gibt, scheinen niedrige veränderliche Östrogenniveaus die Hauptursache zu sein.
Die klinische Bedeutung der Menstruationsstörungen hängt von einer Reihe von Faktoren ab, darin eingeschlossen die Sportart, der genetische Hintergrund, die Körperzusammensetzung und die Kalziumaufnahme. Nicht alle Sportlerinnen mit Menstruationsstörungenentwickeln eine Osteopenie. Allerdings scheint es ein erhöhtes Risiko für Streßfrakturen bei Sportlerinnen mit Menstruationsstörungen und niedrigerer Knochendichte zu geben. Mit Hilfe der Messung der Knochendichte bei jeder einzelnen Sportlerin kann das Risiko einer Knochenfraktur abgeschätzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. - leicht gekürztes Autorreferat -
© Copyright 1997 Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. Wiley. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | Kopenhagen 7(1997)5, S. 261 - 273, 1 Abb., 2 Tab., 133 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |