The "worn-out athlete": A clinical approach to chronic fatique in athletes

(Der "völlig erschöpfte Sportler": Ein klinischer Ansatz zur chronischen Ermüdung bei Sportlern)

Während ein gewisser Grad von Ermüdung für Sportler während Abschnitten großen Trainingsumfanges normal sein kann,muß der Arzt in der Lage sein, zwischen dieser physiologischen und der längeren dauernden schweren Ermüdung zu unterscheiden, die infolge eines pathologischen Zustandes auftritt. Da chronische Ermüdung ein Symptom von vielen heilbaren und schädlichen Erkrankungen sein kann, sind medizinische Zustände, die chronische Ermüdung hervorrufen, auszuschließen. Der Arzt muß dann in der Lage sein, zwischen chronischer Ermüdung in Verbindung mit Training oder chronischer Ermüdung aus anderen medizinischen Gründen zu unterscheiden sowie zwischen chronischem Ermüdungssyndrom und Übertrainingssyndrom.Wenn der Arzt alle medizinischen Zustände, die beim Sportler chronische Ermüdung hervorrufen, ausgeschlossen hat, bleibt ein signifikanter Anteil von ermüdeten Sportlern ohne Diagnose übrig. Neuere Daten deuten darauf hin, daß Störungen des Skelettmuskels eine Rolle spielen können. Im Beitrag werden histologische Befunde von Muskelbiopsien von Sportlern dargestellt, die vom "myopatischen Syndrom des ermüdeten Sporlers" betroffen sind. Weiterhin wird ein klinischer Ansatz zur Diagnose und gründlichen Untersuchung vorgestellt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:London 15(1997)3, S. 341 - 351, 2 Abb., 5 Tab., zahlr. Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel