Metabolic and performance adaptations to interval training in endurance-trained cyclists

(Stoffwechsel- und Leistungsadaptationen an Intervalltraining bei ausdauertrainierten Radsportlern)

Es werden die Einflüse eines hochintensiven Intervalltrainings (HIT) auf die sportliche Leistung und Nahrungsverwertung von 8 männlichen Radsportlern untersucht. Vor der HIT unterzog sich jeder Proband 3 maximalen Kraftleistungstests (Wmax) und 2 simulierten 40km-Radfahrzeittests (TT40). Danach ersetzten die Radsportler 6 Wochen lang 15(2)% ihres Ausdauertrainings von 300(66) km/Woche durch 12 HIT-Trainingseinheiten. Jede bestand aus 6 - 9 5min-Rennen bei 80% der Wmax mit 1 Minute Pause. Das HIT erhöhte die Wmax von 404(40) auf 424(53) W und verbesserte die TT40-Geschwindigkeiten von 42.0(3.6) auf 43.04.2) km/h. Die schnelleren TT40 waren die Folge von Anstiegen sowohl der absoluten Arbeitshöhe von 291(43) auf 327 (51) W und der realtiven Arbeitshöhen von 72.6(5.3)% der Vor-HIT Wmaxauf 78.1(2.8)% der Nach-HIT Wmax. Das HIT verminderte die CHO-Oxidation, den Laktatspiegel und die Ventilation bei gleichen absoluten Arbeitshöhen von 60, 70 und 80% der Vor-HIT Wmax, jedoch nicht bei gleichen relativen Arbeitshöhen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:European Journal of Applied Physiology
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Berlin 75(1997)4, S. 298 - 304, 6 Abb., 2 Tab., 24 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel