Effects of temazapam on physiological and performance varoables following a westerly fligth across five time zones
(Die Wirkungen von Temazapam auf physiologische und Leistungsvariablen nach einen Flug westwärts über 5 Zeitzonen)
Probanden waren 8 Mitglieder der Britischen Nationalmannschaft im Kunstturnen/Männer (18-30 Jahre) und 9 Mitglieder des Britischen Olympischen Komitees (24-55 Jahre, 4 Frauen und 5 Männer). Die Probanden wurden in eine Untersuchungsgruppe (n=9) und eine Placeboagruppe (n=8) eingeteilt. Alle Probanden flogen von Großbritannien nach Florida (Ankunft 22.00 Uhr). Am 1. , 3., 5. und 7. Tag wurde 7.00, 12.00, 17.00 und 21.00 Uhr eine Testbatterie durchgeführt: Diese umfaßte die Einschätzung der Schlafqualität (0-10), die Schlafdauer, Anzahl und Zeit der Schlafunterbrechungen, die subjektive Einschätzung des jet lag (1-10), die Messung der Oraltemperatur, Trommelfelltemperatur, Reaktionszeit, Greifkraft und bein- und Rückenkraft. Kurz vor dem Zubettgehen nahmen die Probanden an den Tagen 1 bis 3 entweder 10 mg Temazapam oder ein Plecebo zu sich. Somit war Tag 1 der Kontrolltag, an dem die Probanden den Test ohne Einnahme durchführten.
Ergebnis: Die Gabe von Temazapam hatte keinen Einfluß auf die subjektiven, physiologischen und Leistungsmessungen nach dem Flur westwärts über 5 Zeitzonen. Der Circadianrhythmus der Sportler differierte nach dem Flug von dem der passiven Probanden. Das subjektive jet lag und die Leistung waren am Abend des 1. Tages nach der Ankunft am schlechtesten.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | London 15(1997)1, S. 62 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |