Effect of a high and a low fluid intake on post-exercise rehydration
(Wirkung einer hohen und einer niedrigen Flüssigkeitsaufnahme auf die Rehydratation nach Belastung)
8 hochtrainierte Radsportler nahmen an zwei Tests (H-Versuch - hohe Flüssigkeitsaufnahme, L-Versuch - niedrige Aufnahme)an unterschiedlichen Tagen von mindestens 4 Tagen Abstand teil. Das Fahren auf dem Fahrradergometer (110+/-7 min) bei einer Intensität von 49.5+/-1.2% der maximalen Arbeitsleistung und Hitze(28°C, 50-60% rel. Luftfeuchtigkeit) bewirkte bei den Probanden im Durchschnitt eine Dehydratation von 3.00+/-0.07% der Körpermasse. Während der Wiederherstellung nahmen die Probanden ein Testgetränk auf (76 g CHO, 724 mgNa+, 211 m K+, 250 mg Cl-, 42 mg Ca2+ und 34 mg Mg2+ pro Liter), was 120% des ermittelten Körpermasseverlust entsprach. Beim H-Versuch tranken die Probanden 60, 40 und 20% in der 1.,2. bzw. 3. Stunde der Wiederherstellung. Während des L-Versuchs nahmen sie 24% des Getränks stündlich über 5 Stunden auf.
Ergebnis: Die Aufnahme einer hohen Flüssigkeitsmenge nach Belastung bewirkt eine schnellere Wiederherstellung des Plasmavolumen und der Flüssigkeitsbalance ungeachtet einer zeitweilig großen Urinausscheidung. Es wird spekuliert, daß dieser Unterschied durch eine kontinuierliche Flüssigkeitsaufnahme beibehalten werden kann.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Ausgabe: | London 14(1996)4, S. 352 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |