Do asymmetrical sports induce trunc muscle asymmetry?
(Haben asymmetrische Sportarten eine Asymmetrie der Rumpfmuskulatur zu Folge?)
Zielstellung: Untersuchung und Quantifizierung des Einflusses von asymmetrischen Sportarten und der Links- oder Rechtshändigkeit auf die laterale Symmetrie der Rumpfmuskelkraft.
Probanden/Methoden: 72 Hochleistungssportler (Feldhockey, Tennis, Volleyball) wurden mittls ISOSTATION B-200 getestet. Die Kontrollgruppe bildeten 43 Sportler symmetrischer Sportarten (Rudern und Schwimmen).Beide Gruppen absolvierten isometrische Tests im linken und rechten Seitbeugen und linken und rechten Drehen. Die Händigkeit und bevorzugte Seite wurde mittels Befragung ermittelt. Gemessen wurde das Verhältnis zwischen Rechts-/Linksseitbeugen und Recht-/Linksdrehung und mit der bevorzugten Seite während der Sportaktivität vergichen.
Ergebnisse: Bei allen Sportlern waren dominante und bevorzugte Seite identisch. Beim Seitbeugen betrug das Verhältnis des maximalen isometrischen Drehmoments zwischen nichtbevorzugter und bevorzugter Seite in der asymmetrischen Gruppe 1.10 und in der symmetrischen Gruppe 1.04. Der Unterschied zwischen beiden Gruppen war signifikant. Bei Rotation war das Verhältnis 1.05 in der asymmetrischen Gruppe und 1.02 in der symmetrischen Gruppe (nicht signifikant). Es wird geschlußfolgert, daß sowohl Händigkeit und langzeitliches Betreiben asymmetrischer Sportarten die laterale Symmetrie der Rumpfmuskelkraft beim Seitbeugen beeinflußt. Die Unterschiede in der Rotationskraft zwischen nichtbevorzugter und bevorzugter Seite und zwischen den Gruppen sind nicht signifikant.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | International Journal of Sports Medicine |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Jahrgang: | 17 |
| Heft: | S1 |
| Seiten: | S76 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |