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Blood lactate and ammonia in short-term anaerobic work following induced alkalosis

(Blutlaktat und Ammoniak bei kurzzeitiger anaerober Belastung nach einer induzierten Alkalose)

Untersucht wurde die Wirkung einer induzierten Alkalose auf die 300-m-Sprint-Zeit bei sechs 400-m-Läufern der Spitzenklasse. Die Probanden absolvierten die Läufe jeweils im Paar unter standardisierten Bedingungen drei Stunden nach der Gabe entweder einer alkalischen Lösung (Sodiumcitrat, 0,5 g/kgKG) oder eines Placebos. Ergebnisse: Nach der Aufnahme der alkalischen Lösung konnte keine Verbesserung der mittleren Sprintleistung festgestellt werden. Die Blutlaktatwerte während der Wiederherstellung lagen höher nach Aufnahme des Sodiumcitrats als nach Aufnahme des Placebos. Die Blutammoniakwerte zeigten keine unterschiedliche Reaktion. Schlußfolgerung: Das Nichtauftreten von leistungsbeeinflussenden Wirkungen nach Aufnahme der alkalischen Lösung bestätigt, daß derartige Gaben bei Kurzzeitbelastungen (30-40 s) ohne Wirkung sind. Das veränderte Verhältnis zwischen Blutlaktat und Ammoniak bei Aufnahme des Placebos und unter gespeicherter Belastung zeigt, daß die Regulierung von Laktat- und Ammoniakstoffwechsel unabhängig verläuft.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1995
Jahrgang:35
Heft:3
Seiten:187-193
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel