Handlungsorientierte psychomotorische Diagnostik: aktueller Diskussionsstand und Bezugspunkte im empirischen Unterrichtsversuch

Die vom Autor veröffentlichte Dissertation befasst sich mit der Psychomotorik als eine am handelnden Menschen orientierte Maßnahme der Bewegungsförderung. Dabei geht es ihm darum, eine handlungsorientierte Sichtweise für die psychomotorische Diagnostik zu begründen und über das Messen und Interpretieren von Bewegung in der bisher worwiegend motorisch ausgerichteten Diagnostik deutlich hinauszugehen. Im Ergebnis entwickelt er auf der Grundlage einer theoretischen Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen der Psychomotorik und Diagnostik ein Strukturmodell, das aus folgenden Teilsystemen besteht: - Verhaltensorganisation des Beobachteten, - Beobachtungsorganisation des Beobachters, - Bewegungsinterpretation, - Förderplanung und Förderung. Diese vier Teilsysteme werden als Bestandteile eines integrativen Diagnostikmodells verstanden, die aufeinander Einfluß nehmen. In einem gesonderten Kapitel werden die Teilsysteme vom Autor differenziert betrachtet und beschrieben. Er betrachtet den Diagnostikprozess im Rahmen psychomotorischer Förderung dann als optimal, wenn alle Teilsysteme des Strukturmodells in der Diagnostik durchlaufen werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin dissertation.de 2002
Seiten:236
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel