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Implizite Wiederholungseffekte beim Erinnern von Bewegungen

Im vorliegenden Buch wird die Dissertation der Autorin veröffentlicht, die 1999 an der Universität des Saarlandes vorgelegt wurde. Implizite Gedächtnisleistungen für Bewegungen sind bisher kaum untersucht wurden und stellen in der Forschung relatives Neuland dar. Die Autorin befasst sich mit diesem Thema sowohl aus der Sicht der Psychomotorik als auch des impliziten Gedächtnisses. Im Verlauf der Arbeit werden die beiden Aspekte zunehmend verknüpft. So werden im Kapitel 2 physiologische Grundlagen, Prinzipien der Bewegungssteuerung und des Bewegungslernens, Befunde zur Handmotorik und Theorien des Fertigkeitserwerbs diskutiert. Daran schließt sich ein Kapitel zu Definitionen, theoretischen Erklärungsansätzen und ausgewählten Befunden zu impliziten Wiederholungsleistungen beim Erinnern von Bewegungen an. Dabei werden Befunde zum impliziten Erinnern und impliziten Erinnern vorgestellt und verglichen. Im Kapitel 4 wird schwerpunktmäßig der Forschungsansatz mit den dazu gehörigen Hypothesen entwickelt. Im empirischen Teil der Arbeit werden die durchgeführten Experimente beschrieben und analysiert. Im Ergebnis kommt die Autorin zur Schlußfolgerung, dass erstens die Imagination als eine interne motorische Leistung betrachtet werden muss und zweitens perzeptuelle und motorische Verarbeitungsprozesse nicht separat, sondern nur gemeinsam zu impliziten Erinnerungseffekten in der visuell-motorischen Nachfahraufgabe beitragen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen 2001
Ausgabe:Aachen: Shaker, 2001.- 157 S. (Berichte aus der Psychologie)
Schriftenreihe:Berichte aus der Psychologie
Seiten:157
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel