Muskuläre Ermüdung: Theoretische Grundlagen und experimentelle Befunde

Der latente Drang zur Leistungsverbesserung ist ein Wesensmerkmal des modernen Sports, zumal des Hochleistungssports. Aus ihm erwächst mit steigender Qualifikation der Athleten auch die Anforderung, in definierten Intervallen, objektive, gültige und zunehmend differenzierte Aussagen zu Status, Dynamik und Ressourcenausschöpfung individueller Subjektpotentiale zu gewinnen. Im Zuge des langfristigen Leistungsaufbaus werden Ergebnisse spezifischer Kontrollverfahren zur Fundierung von Eignungs-, Selektions-, Rangordnungs-, Entwicklungs- und Wirksamkeitsurteilen sowie zur saisonalen parametrischen Trainingssteuerung benötigt. Insofern widmet sich dieses Buch einem permanent dringlichen trainingspraktischen wie fachwissenschaftlichen Problem, indem es die testtheoretische Thematik unter dem Blickwinkel der Aufklärung neuromuskulärer Kompensationsmechanismen in der Folge von motorischen Belastungen der unteren Extremitäten verfolgt. Dazu wurden Ermüdungstests durchgeführt, bei denen kinematische und elektromyographische Parameter von Sprüngen erfasst wurden. Ziel war es, folgende Fragen zu untersuchen: - das Verhalten der Sprungkraftfähigkeit bei lokaler Muskelermüdung durch Wadenheber - Verhalten der Muskelinnervation bei Strecksprung und anschließendem Hockstrecksprung - Verhalten der Muskelinnervation bei diesen Sprüngen im Verlauf der Ermüdungstests - Wirkungen, die sich bei Veränderungen des Ermüdungsprogramms ergeben.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Marburg 2001
Ausgabe:Marburg: Tectum Verlag, 2001.- 141 S., 58 Abb., 49 Tab., 40 Lit.
Seiten:141
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel