Grundlagenausdauer vielfältig entwickeln. Organisationsformen für ein abwechslungsreiches Training
Die Grundlagenausdauer gehört zu den konditionellen Fähigkeiten, die in allen Sportarten von Bedeutung ist, um Trainings- und Wettkampfbelastungen gewinnbringend verarbeiten zu können. In seiner trainingspraktischen Reihe wendet sich die vom Philippka-Verlag gemeinsam mit der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes herausgegebene Broschüre diesem bedeutsamen Thema zu. Dabei wird eingangs trainingswissenschaftliches Grundlagenwissen in äußerst komprimierter Form vorgestellt, wenn es um die Definition der Ausdauer, ihre Erscheinungsformen, Anpassungsreaktionen des Körpers auf Ausdauertraining oder Formen der Energiebereitstellung im Zusammenhang mit Ausdauerbelastungen geht. Es wird auch verdeutlicht, dass es in erster Linie um eine aerobe Energiebereitstellung bei niedriger Belastungsintensität und ausreichendem Belastungsumfang für größere Muskelgruppen geht, die mit sportarttypischen Bewegungsabläufen ausgeführt werden. Dabei kann die Belastung methodisch unterschiedlich gestaltet werden, sich durch Variationen in Belastungsintensität und Belastungsdauer auszeichnen (extensive, intensive oder variable Dauermethode). Wichtig erscheinen auch die Hinweise zum Einsatz von Spielen und Spielformen sowie zur Nutzung verschiedener Sportarten im Grundlagenausdauertraining (Laufen, Walking, Radfahren, Inlineskaten, Schwimmen, Skilanglauf etc.). Da es wichtig ist, die Übungs- und Spielformen alters- und leistungsgerecht einzusetzen, wird jede der vorgeschlagenen Übungen entsprechend Zielgruppe (Anfänger, Fortgeschrittener, Könner, Gesundheitssportler) und Altersgruppe (-6, 7-10, 11-14, 15-18 Jahre) bewertet. Für jede der Übungen werden Organisationsform und Ablauf erläutert und auf Variationsmöglichkeiten verwiesen. Damit wird ein Repertoire an Übungen entwickelt, die zu einem abwechslungsreichen Training genutzt werden kann, das weit von Monotonie entfernt ist und spaßbetont gestaltet werden kann, auch wenn viele der Vorschläge Laufen als Bewegungsgrundformen benutzen, diese aber mit Springen, Hüpfen oder Werfen verknüpfen. Die räumlichen und Gerätevoraussetzungen wurden bewusst derart gestaltet, dass sie dem Standard deutscher Sporthallen und Sportanlagen entsprechen. Drei Vorschläge für Trainingsprogramme erleichtern den Einstieg in das Thema insbesondere für Übungsleiter oder Sportlehrer, die sich noch etwas unsicher im Umgang mit dem Thema fühlen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Münster
Philippka Sportverlag
2006
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| Ausgabe: | Münster: Philippka, 2006. - 63 S. |
| Schriftenreihe: | Philippka Training |
| Seiten: | 63 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | niedrig |