Funktionelles Kraftaufbautraining in der Rehabilitation. Komplette Programme zum medizinischen Aufbautraining
Die Autoren richten sich mit ihrem Buch bewusst an einen sehr breiten Leserkreis, der vom Sportler selbst über Übungsleiter und Trainer im Verein oder Fitnessstudio bis zu Ärzten, Physiotherapeuten, Krankengymnasten und Masseure reicht. Diesem breiten Ansatz liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass der Personenkreis, für den ein funktionelles Kraftaufbautraining von Bedeutung ist, inzwischen sehr groß ist. Er reicht von Hochleistungssportlern über ambitionierte Wettkampfsportler bis zu Freizeitsportlern und es gibt nahezu keine Altersgruppe mehr, die nicht mit Bewegungstraining konfrontiert wird. Letztlich führen sehr unterschiedliche Motive der Trainierenden zu einem funktionellen Krafttraining, von der der sportlichen Leistungssteigerung in Vorbereitung auf Wettkämpfe über die Prävention von Verletzungen bzw. die Rehabilitation nach Verletzungen oder die Verbesserung der Körperform. Ausgehend von einer detaillierten Beschreibung von Krankheits- bzw. Verletzungsbildern werden in dem, inzwischen bereits in der 5. Auflage erschienen, Buch Empfehlungen für geeignete Übungen und Trainingsprogramme. Diese gliedern sich in Verletzungen folgender Körperregionen: - Verletzungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereiche (wie z. B. Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule, Schulterluxationen oder Supraspinatussyndrom) - Verletzungen der oberen Extremitäten (wie z. B. Luxationen im Ellbogengelenk, Tennisellbogen oder Mittelhandverletzungen) - Verletzungen der unteren Extremitäten (wie z. B. Beckenfrakturen oder Hüftgelenksluxation) - muskuläre Verletzungen im Bereich der unteren Extremitäten (wie z. B. Rupturen, Verletzungen der Bänder oder Sprunggelenksfrakturen). Jede Verletzung wird in ihrer Diagnostik und dem dabei zu ermittelnden Befund beschrieben. Darauf aufbauend wird ein Therapieprogramm für die Rehabilitation entwickelt und definiert, unter welchen Voraussetzungen die Aufnahme des sportlichen Trainings erfolgen kann. Das entwickelte funktionelle Krafttrainingsprogramm wird außerdem entsprechend dem zeitlichen Verlauf des Heilungs- und Aufbauprozesses differenziert, wobei die Übungsbeschreibung bis zu empfohlenen Belastungsintensitäten, Wiederholungs- und Serienzahlen und Pausenlänge geht. Ergänzend werden ärztliche Zwischenuntersuchungen zur Kontrolle des funktionellen Gesundheitszustands vorgeschlagen, um den Trainingsprozess medizinisch zu begleiten. Es ist darauf hinzuweisen, dass viele der entwickelten Trainingsprogramme die Verfügbarkeit von Krafttrainingsgeräten voraussetzen, wie sie zum Standard von Fitnessstudios oder Rehabilitationseinrichtungen gehören.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Tagging: | Sprunggelenk |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
München; Jena
Elsevier
2004
|
| Ausgabe: | München; Jena: Elsevier. - 372 S. |
| Seiten: | 372 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |