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Wie Phönix aus der Asche - oder Japans Wunsch der Neuerfindung durch die Olympischen Spiele 2020

Das Jahr 2020 wird in Japan seit Jahren sowohl als Ziel und Neuanfang gehandelt, wenn die Welt zumindest für knapp 30 Tage auf das Land und ganz besonders Tokyo schaut. Stellvertretend für das ganze Land erhofft sich Tokyo, als Hauptstadt von "Cool Japan" und als Veranstalter der technologisch versiertesten Olympischen Spiele wahrgenommen zu werden. Auch will sich Japan als Land präsentieren, das seine fast 30 Jahre währenden wirtschaftlichen Auswirkungen der demographischen Entwicklung überwunden und sich wieder an die Spitze der Welt katapultiert hat. In diesem Beitrag geht es um diese besonderen Anstrengungen zur Wiedererfindung des Landes und wie die Olympischen Spiele dazu instrumentalisiert werden. Japan will mittels der Olympischen Spiele in eine bessere Zukunft schauen, mit einer Gesellschaft, die einen stärkeren Zusammenhalt aufweist, die diverser geworden ist und Inklusion nachhaltig lebt. Die Spiele sollen einen Neuanfang bedeuten, mit dem man zahlreiche politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme hinter sich lassen kann.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Organisationen und Veranstaltungen Leitung und Organisation Sportgeschichte und Sportpolitik Parasport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Tokio Deutsches Institut für Japanstudien 2020
Online-Zugang:https://perspectivia.net/servlets/MCRFileNodeServlet/pnet_derivate_00003891/DIJ-WP_20-1_Holthus.pdf
Seiten:25
Dokumentenarten:elektronische Publikation
Level:mittel