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Supertrainer Stretching und Beweglichkeit

Der Autor vertritt einen neuen Ansatz, wie optimale Beweglichkeitsübungen praktiziert werden sollen.Die Methode wurde über einen längeren Zeitraum getestet, modifiziert und in verschiedenen Trainingsabschnitten angewendet, im Fuß-, Basket- und Volleyball, im Tennistraining und im gesamten Fitnessbereich, bei jungen und bei älteren Sportlern. Die Ergebnisse sind beeindruckend. Trainierende, die jahrelang unter Muskelproblemen litten, konnten wieder ohne Einschränkungen trainieren und ihre Leistung bedeutend steigern, Übende konnten ihre Beweglichkeit bereits nach einem Training außerordentlich verbessern, Fußballer hatten monatelang keine Muskelverletzungen mehr und viele Teilnehmer fühlten sich erlöst von unangenehmen Verspannungen und konnten anschließend "befreit" aufspielen bzw. wieder Sport treiben. Erreicht wird dies unter Nutzung des Pi-Effekts (Progressiv-Intermittierend): Das Beweglichkeitstraining wird fortschreitend (progressiv) gesteigert. Jeweils beim deutlichen Dehnreiz unterbricht man den »Dehnvorgang« (intermittierend), um die Muskulatur isometrisch anzuspannen. Anschließend kann das Beweglichkeitstraining auf neuem Niveau fortgesetzt werden. Die Position wird wie beim Streiching gewohnt langsam sanft eingenommen. In der Endposition der gehaltenen Dehnung wird der zu trainierende Muskel (Agonist und teilweise Antagonist) vorwiegend isometrisch bis an die Schmerzgrenze in eine Muskelanspannung gebracht. Diese isometrische Muskelanspannung wird nach wenigen Sekunden (1 bis 3 Sekunden) gelöst. Direkt danach wird der Muskel wieder langsam und sanft eine "Stufe" weiter bis zum Optimum gedehnt. In der neuen Endposition der gehaltenen Dehnung wird der zu trainierende Muskel nochmals bis an die Schmerzgrenze isometrisch angespannt. Der PI-EFFEKT. Nach dem Lösen der isometrischen Anspannung kann das betreffende Körperglied (z. B. ein Bein) anschließend deutlich weiter bewegt werden. Sichtbare und spürbare Effekte: Die Bewegungsamplitude vergrößert sich (der Winkel wird stumpfer). Der Muskel wird «dehnbarer», er fühlt sich wahrnehmbar lockerer an. Auf den Seiten 49-146 finden Sie eine Vielzahl von Übungen für Nacken, Schulter- und Armmuskulatur, die Rumpfmuskulatur und die Beinmuskulatur. Am Ende des Buches finden sich einige Literaturhinweise. Der Autor ist Sport- und Religionslehrer in der Kerschensteinerschule Reutlingen und arbeitete 21 Semester am Institut für Sportwissenschaft in Tübingen im Bereich des allgemeinen Hochschulsports, der Lehrer- und Diplomsportlehrerausbildung. Auf Seite 29-44 beantwortet er einige interessante Fragen zur besonderen Wirksamkeit des Pi-Effekts.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Nikol Verlag 2015
Ausgabe:5. Aufl.
Seiten:150
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel